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Heroes Warriors·1/5·1
Photograph of Baalbek

The place

Baalbek

Fairuz zwischen den Säulen

Wie ein Musikfestival, geboren im Schatten der Jupitersäulen, Bürgerkrieg, Bombardierung und Pandemie überlebte — und zur Hymne der Widerstandskraft des Libanon wurde

1956 (Festivalgründung) – Gegenwart; 1975–1997 (Stille des Bürgerkriegs)Baalbek

Im Jahr 1956 standen zwölf libanesische Freiwillige — Dichter, Musiker, Diplomaten, Träumer — vor den sechs verbliebenen Säulen des Jupitertempels in Baalbek und sahen etwas, das zweitausend Jahre Eroberer übersehen hatten. Sie sahen keine Ruinen. Sie sahen eine Bühne. Die höchsten Säulen der antiken Welt, zwanzig Meter hoch in den Himmel des Bekaa-Tals ragend, mit korinthischen Kapitellen, die noch Fragmente des römischen Gebälks trugen. So wurde das Internationale Festival von Baalbek geboren — im goldenen Zeitalter, als Beirut das Paris des Nahen Ostens genannt wurde.

Moral der Geschichte

Musik braucht keine Mauern, um ein Tempel zu sein — und das wahre Maß einer Zivilisation ist nicht, ob sie den Krieg überlebt, sondern ob sie nach der Stille noch singen kann.

Figuren

F
Fairuz (Nouhad Haddad, die Stimme des Libanon)
D
Die Rahbani-Brüder (Assi und Mansour, Komponisten)
U
Umm Kulthum (der Stern des Ostens)
M
Mstislaw Rostropowitsch (russischer Cellist, Rückkehr 1997)
E
Ella Fitzgerald (Auftritt 1972)

Quelle

Baalbeck International Festival Archives, baalbeck.org.lb; Fisk, Robert. Pity the Nation: Lebanon at War, 1990; Rahbani Foundation Archives; UNESCO World Heritage Centre, Baalbek (1984); Halliburton, Richard. Complete Book of Marvels; NPR reporting on 2024 strikes; Xinhua, Baalbeck Festival 2025 return