Im Jahr 114 n. Chr. starb in Ephesos — einer der größten Städte der antiken Welt, an der Westküste der heutigen Türkei — ein Mann namens Celsus. Er war römischer Senator gewesen, hatte es bis zum Konsul gebracht und schließlich die gesamte Provinz Asia regiert. Sein Sohn Aquila hätte ihm eine Statue oder eine Gedenktafel widmen können. Stattdessen tat er etwas, womit niemand gerechnet hatte. Er baute seinem Vater die schönste Bibliothek, die die Welt je gesehen hatte.
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Kronen & Eroberungen·3/7·1′

The place
Antike Stadt Ephesos
Die Celsus-Bibliothek — Denkmal einer Sohnesliebe
Wie die Trauer eines Sohnes die schönste Bibliothek der Antike erschuf
117-125 ADAntike Stadt Ephesos
Moral der Geschichte
“Die größten Denkmäler entstehen oft aus Liebe und Verlust. Was wir für die Toten errichten, sagt mehr über uns als über sie.”
Figuren
T
Tiberius Julius Celsus PolemaeanusG
Gaius Julius AquilaS
SophiaE
EpistemeE
EnnoiaA
AreteQuelle
Archaeological excavations; dedicatory inscriptions; Austrian Archaeological Institute records