Alle neun Jahre zahlte Athen einen Blutpreis. Vierzehn junge Menschen — sieben Jungen, sieben Mädchen — wurden nach Kreta geschickt, um einem Monster zum Fraß vorgeworfen zu werden. Der Minotaurus, halb Mensch, halb Stier, hauste tief in einem Labyrinth unter dem Palast von Knossos. Niemand, der hineinging, kam je zurück. Das war der Preis, den König Minos verlangte, nachdem er Athen im Krieg besiegt hatte. Aber aller guten Dinge sind drei: Als der dritte Tribut fällig wurde, hatte ein Prinz namens Theseus genug. Er sagte seinem Vater, König Ägeus: „Ich gehe selbst. Und ich werde es töten.“
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Liebe & Herzschmerz·5/5·1′

The place
Knossos - Palace of King Minos & the Labyrinth
Theseus, Ariadne und der Faden
Liebe, Verrat und der Tod des Monsters
Mythologisches ZeitalterKnossos - Palace of King Minos & the Labyrinth
Moral der Geschichte
“Selbst Helden haben Schwächen. Theseus rettete Athen, verriet aber seine Retterin und verursachte den Tod seines Vaters durch bloße Vergesslichkeit. Sieg und Verlust liegen oft nah beieinander.”
Figuren
T
TheseusA
AriadneD
Der MinotaurusK
König MinosK
König ÄgeusD
DionysosQuelle
Plutarch’s Life of Theseus, Apollodorus’s Bibliotheca, Catullus 64, Ovid’s Heroides