Im Jahr 1164 schleppt ein bewaffneter Reitertrupp eine goldene Truhe aus Mailand, über die Alpen und den Rhein hinunter nach Köln. Angeführt wird der Zug von Rainald von Dassel, Erzbischof von Köln und rechte Hand von Kaiser Friedrich Barbarossa. In der Truhe, so behauptet Rainald, liegen die Gebeine der Heiligen Drei Könige — jener Weisen aus dem Morgenland, die laut der Weihnachtsgeschichte einem Stern nach Bethlehem folgten und dem neugeborenen Jesus Gold, Weihrauch und Myrrhe brachten.
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Propheten & Pilger·1/1·1′

The place
Cologne Cathedral (Kolner Dom)
Kölns heiliger Raub
Wie gestohlene Gebeine aus Mailand Köln zur Pilgerhauptstadt des Nordens machten
12th-13th century (1164-1225)Cologne Cathedral (Kolner Dom)
Moral der Geschichte
“Die größten Schätze des Glaubens sind oft nichts als Kriegsbeute — und eine Stadt, die ihre Heiligkeit auf gestohlenen Gebeinen errichtet hat, wird diese Wahrheit nie ganz los.”
Figuren
R
Rainald von Dassel (Archbishop of Cologne)E
Emperor Frederick BarbarossaN
Nicholas of Verdun (goldsmith)T
The Three Magi (Caspar, Melchior, Balthasar)E
Empress HelenaQuelle
Cardini, Franco. The Three Magi: History and Legend; Wolff, Arnold. The Cologne Cathedral; Kessel, Johann Hubert. Antiquitates Colonienses, 1863