Sechs Frauen stehen seit zweieinhalbtausend Jahren auf einer Vorhalle in Athen. Keine Statuen auf einem Sockel — echte Säulen. Ihre Köpfe tragen das Dach. Ihre Körper sind die Architektur. Es sind die Karyatiden des Erechtheion, und es gibt keine berühmtere Skulptur, die gleichzeitig den Job eines Tragwerks erledigen muss. Wie sie dort gelandet sind, ist eine Geschichte über Krieg, Verrat und die Frage, ob Schande sich in Schönheit verwandeln kann.
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Verschollen & Wiedergefunden·3/7·1′

The place
Acropolis of Athens
Die Karyatiden — Frauen, die den Himmel tragen
Die Frauen von Karyai, versteinert für die Ewigkeit
421-406 BCE (Erechtheion construction)Acropolis of Athens
Moral der Geschichte
“Schönheit kann selbst Strafe in Anmut verwandeln. Die Karyatiden sollten an eine Demütigung erinnern — und wurden zu Sinnbildern ewiger Stärke und Eleganz.”
Figuren
D
Die sechs KaryatidenD
Die Frauen von KaryaiA
Alkamenes (möglicher Bildhauer)Quelle
Vitruvius's De Architectura, Pausanias's Description of Greece, modern archaeological analysis