Stell dir vor: Es ist 1801, und Griechenland gehört nicht den Griechen. Das Osmanische Reich — der Vorgänger der heutigen Türkei — herrscht dort seit über 350 Jahren. In diese Lage platzt Thomas Bruce, der Earl of Elgin, ein schottischer Adliger und frisch ernannter britischer Botschafter am osmanischen Hof. Er kommt nach Athen mit einer Genehmigung, die Skulpturen des Parthenon zu zeichnen und abzuformen. Was er dann tatsächlich tut, löst einen Streit aus, der bis heute tobt.
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Verschollen & Wiedergefunden·4/7·1′

The place
Acropolis of Athens
Rettung oder Raub?
Die Skulpturen, die gingen und vielleicht zurückkehren
1801-1812 (removal), debate ongoingAcropolis of Athens
Moral der Geschichte
“Wem gehört die Vergangenheit wirklich? Die Debatte um die Parthenon-Skulpturen stellt die Frage, ob Kulturschätze den Nationen gehören, die sie geschaffen haben — oder denen, die die Macht hatten, sie mitzunehmen.”
Figuren
T
Thomas Bruce, 7th Earl of ElginG
Giovanni Battista Lusieri (Elgin's agent)O
Ottoman authoritiesG
Greek witnessesQuelle
House of Commons Select Committee Report (1816), modern scholarly analysis, British Museum and Greek government statements