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Mysteries Enigmas·3/5·1
Photograph of Baalbek

The place

Baalbek

Die Steine, die es nicht geben dürfte

Die achthundert Tonnen schweren Bausteine, die jahrhundertelang jede Erklärung sprengten — und der Steinbruch, der den größten behauenen Stein der Menschheitsgeschichte bewahrt

c. 27 BCE – 60 CE (Trilithon construction); 2014 (discovery of the largest carved stone in history)Baalbek

In Baalbek im Libanon stecken drei Steinblöcke in einer Mauer. Jeder wiegt achthundert Tonnen. Sie bilden das Fundament des Jupitertempels — des größten Sakralbaus, den das Römische Reich je errichtet hat. Sie passen so exakt zusammen, dass keine Rasierklinge zwischen sie passt. Kein Mörtel. Kein Zement. Nur Kalkstein auf Kalkstein, gehalten von der Schwerkraft und dem Können von Ingenieuren, die nie ihren Namen hinterließen.

Moral der Geschichte

Das wahre Maß von Ambition ist nicht, was man vollendet — sondern was man zu beginnen wagt. Die Römer ließen den größten je behauenen Stein unvollendet in einem Steinbruch zurück, und zweitausend Jahre später fragen wir uns immer noch, wofür er bestimmt war.

Figuren

J
Jean-Pierre Adam (French architect-archaeologist)
D
Dr. Jeanine Abdul Massih (Lebanese University archaeologist)
T
The Roman engineers of Colonia Heliopolis
T
The Pregnant Woman of the Legend
M
Mark Twain (visiting author, 1867)

Quelle

Adam, Jean-Pierre. 'A propos du trilithon de Baalbek,' Syria Vol. 54, 1977; Abdul Massih, Jeanine & German Archaeological Institute, 2014 excavation reports; Kalayan, Haroutune. 'The Engraved Drawing on the Trilithon,' 1969; Twain, Mark. The Innocents Abroad, 1869; Archaeology Magazine, March/April 2015; Guinness World Records, Largest Megalith from Antiquity