Im Jahr 1272 durchquerte ein venezianischer Kaufmann namens Marco Polo die Berge Nordpersiens. Er hat die Festung Alamut nie betreten — die Mongolen hatten sie sechzehn Jahre zuvor zerstört. Aber auf den Märkten der Seidenstraße hörte er eine Geschichte, die so unglaublich war, dass sie acht Jahrhunderte überleben sollte. Ein verborgenes Tal zwischen zwei Bergen, verwandelt in den schönsten Garten, den die Welt je gesehen hatte: goldene Pavillons, Bäche aus Wein und Honig und die schönsten Frauen der Welt.

The place
Alamut Castle
Der Garten, den es nie gab
Die berühmteste Lüge über die Assassinen — und die Wahrheit, die sie achthundert Jahre lang begrub
Moral der Geschichte
“Die langlebigsten Geschichten über ein Volk sind nicht immer die wahrsten — Legenden, geboren aus Angst, Vorurteilen und der Fantasie von Außenstehenden, können Jahrhunderte voller Gelehrsamkeit, Hingabe und echter Errungenschaften in den Schatten stellen, bis der Mythos realer wird als die Geschichte, die er verdrängt hat.”
Figuren
Quelle
Marco Polo, The Travels of Marco Polo (Yule-Cordier translation, Book 1, Ch. 24); Farhad Daftary, The Assassin Legends: Myths of the Isma'ilis (I.B. Tauris, 1994); Bernard Lewis, The Assassins: A Radical Sect in Islam (Weidenfeld & Nicolson, 1967); Ata-Malik Juvayni, Tarikh-i Jahangushay (c.1260); Sylvestre de Sacy, Academy of Inscriptions lecture, 1809; Encyclopaedia Iranica, 'HASAN SABBAH'