Über tausend Jahre lang war die mächtigste Person der antiken Welt kein König und kein Feldherr. Es war eine Frau. Sie saß allein auf einem bronzenen Dreifuß in den Tiefen eines unterirdischen Tempels und atmete Dämpfe ein, die aus einem Riss im Felsen aufstiegen. Man nannte sie die Pythia, das Orakel von Delphi. Wenn sie sprach, waren die Griechen überzeugt, die Stimme Apolls selbst zu hören — des Gottes der Weissagung. Könige überquerten Kontinente und warteten monatelang, nur um ihr eine einzige Frage stellen zu dürfen.
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Rätsel der Vergangenheit·5/7·1′

The place
Delphi - Sanctuary of Apollo & Oracle
Die Pythia — Stimme Apolls
Die Priesterin, die über tausend Jahre lang für einen Gott sprach
8th century BCE - 393 CEDelphi - Sanctuary of Apollo & Oracle
Moral der Geschichte
“Das Orakel hat nie gelogen. Es sorgte nur dafür, dass die Wahrheit immer mehr als eine Bedeutung hatte. Um seine Antworten zu verstehen, brauchte man genau das, was die Griechen über den Eingang ihres Tempels gemeißelt hatten: Erkenne dich selbst.”
Figuren
D
Die PythiaA
ApollK
Krösus von LydienT
ThemistoklesD
Die Priester ApollsQuelle
Herodotus’s Histories, Plutarch’s Moralia (On the Pythian Oracles), Pausanias’s Description of Greece, Diodorus Siculus’s Bibliotheca Historica