Es gibt eine Stadt in Indien, die nach hinduistischem Glauben das Universum überdauern wird. Die alten Schriften sind eindeutig: Wenn der Kosmos endet — jeder Stern erloschen, jeder Ozean versiegt —, hebt der Gott Shiva die Stadt Varanasi auf seinem Dreizack empor und hält sie über der Flut. Alles andere verschwindet. Alles. Nur diese eine Stadt treibt auf der Waffe eines Gottes und wartet darauf, dass die Schöpfung von vorne beginnt. Sie wurde nicht mit dem Universum geboren. Sie wird nicht mit ihm sterben. Sie ist der einzige Ort, der einfach immer da ist.

The place
Varanasi (Kashi — City of Light)
Die Stadt auf Shivas Dreizack
Wenn das Universum untergeht, überlebt eine einzige Stadt — von einem Gott auf seinem Dreizack über die Fluten des Vergessens gehoben, der schwor, sie niemals zu verlassen
Moral der Geschichte
“Die Geschichte von Shivas Stadt lehrt, dass selbst die perfekteste menschliche Herrschaft das Einzige nicht bieten kann, was die Seele wirklich braucht: die Befreiung vom Kreislauf der Existenz. Und dass die Orte, an denen wir dem Tod am ehrlichsten begegnen, paradoxerweise die Orte sind, an denen das Göttliche am nächsten ist.”
Figuren
Quelle
Skanda Purana, Kashi Khanda (12th-14th century CE); Kurma Purana, Avimukta Mahatmya; Jabala Upanishad; Shiva Purana (Jyotirlinga narrative); Eck, Diana L. Banaras: City of Light, Princeton University Press, 1982; Singh, Rana P.B. Banaras: Making of India's Heritage City, 2009; Maasir-i-Alamgiri (Aurangzeb's court chronicle, compiled by Saqi Must'ad Khan)