Im sechsten Jahrhundert vor Christus lebte in Kroton, einer reichen griechischen Kolonie in Süditalien, ein Mann, der die Grenzen menschlicher Kraft sprengte. Sein Name war Milon, und er sollte der berühmteste Athlet der antiken Olympischen Spiele werden. Kroton war ohnehin für seine Sportler bekannt — bei einem Olympischen Wettkampf kamen alle sieben Finalisten des Stadionlaufs aus dieser Stadt. Doch Milon übertraf sie alle. Er war außerdem Anhänger des Philosophen Pythagoras, der in Kroton seine berühmte Schule gegründet hatte. Ein Mann, der bewies, dass körperliche und geistige Größe in einer Person vereint sein können.
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Kronen & Eroberungen·2/5·1′

The place
Olympia — Heiligtum des Zeus und Geburtsstätte der Olympischen Spiele
Milon von Kroton — Der unbesiegte Champion
Der Ringer, der sechs Olympiasiege holte und einen Stier auf den Schultern trug
540-516 BCEOlympia — Heiligtum des Zeus und Geburtsstätte der Olympischen Spiele
Moral der Geschichte
“Selbst die größten Champions sind sterblich. Hochmut kommt vor dem Fall: Milons Kraft machte ihn zur Legende, doch sein Stolz machte ihn zur Beute.”
Figuren
M
Milo of CrotonT
TimasitheusP
PythagorasQuelle
Pausanias's Description of Greece, Strabo's Geography, Diodorus Siculus's Bibliotheca Historica, Cicero's De Senectute