Am 17. Dezember 1273 geschah in Konya — einer Stadt im mittelalterlichen Anatolien, der heutigen Türkei — etwas, das es so noch nie gegeben hatte. Rumi, der berühmteste Dichter und Mystiker der islamischen Welt, war gestorben. Und die Straßen füllten sich mit Trauernden. Aber nicht nur mit Muslimen. Christen, Juden und Zoroastrier — Anhänger der alten persischen Religion — kamen, um gemeinsam zu trauern. Niemand hatte sie eingeladen. Sie kamen einfach.
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Propheten & Pilger·2/3·1′

The place
Mevlana Museum (Green Dome)
Das Begräbnis, das alle Religionen vereinte
Als Muslime, Christen, Juden und Zoroastrier gemeinsam trauerten
17. Dezember 1273Mevlana Museum (Green Dome)
Moral der Geschichte
“Wahre Spiritualität kennt keine religiösen Grenzen. Die Liebe ist universal, und das Göttliche spricht zu allen Herzen — unabhängig davon, welchen Weg sie gehen.”
Figuren
R
RumiM
Muslimische TrauerndeC
Christliche TrauerndeJ
Jüdische TrauerndeZ
Zoroastrische TrauerndeQuelle
Historical accounts, Aflaki