Es war das Jahr 619. Die Muslime nennen es das Jahr der Trauer — und selbst das wird dem nicht gerecht. Muhammad predigte seit Jahren eine Botschaft, die den Mächtigen von Mekka gefährlich wurde. Zwei Menschen hielten ihn am Leben: sein Onkel Abu Talib, der ihn aus reinem Familienstolz beschützte, und seine Frau Chadidscha — die Erste, die ihm glaubte, als er zitternd aus einer Höhle kam und sagte, ein Engel habe zu ihm gesprochen. In diesem Jahr verlor er beide. Keinen Beschützer. Keine Zuflucht. Er versuchte sein Glück in Taif. Man empfing ihn mit Steinen.

The place
Old City of Jerusalem
Die Nachtreise
Ein gebrochener Prophet, ein geflügeltes Reittier und ein Aufstieg durch sieben Himmel, der die Welt für immer veränderte
Moral der Geschichte
“Die tiefsten Offenbarungen kommen nicht in Momenten des Triumphes, sondern in Momenten völliger Verzweiflung — wenn alles, was uns getragen hat, weggerissen wurde. Muhammad wurde der Himmel nicht geschenkt, als er siegreich war, sondern als er gebrochen war; nicht als die Welt ihn feierte, sondern als sie ihn mit Steinen bewarf. Die Nachtreise lehrt, dass Schmerz, mit Glauben ertragen, zum Tor ins Unendliche werden kann.”
Figuren
Quelle
Quran, Surah Al-Isra 17:1; Sahih al-Bukhari, Book of Merits of the Helpers, Hadith 3887 (Night Journey account); Sahih Muslim, Book of Faith, Hadith 162; Ibn Hisham, Al-Sirah al-Nabawiyyah (Life of the Prophet); al-Tabari, Tarikh al-Rusul wa'l-Muluk (History of Prophets and Kings); Creswell, K.A.C., Early Muslim Architecture (Dome of the Rock); Colby, Frederick, Narrating Muhammad's Night Journey, 2008; Vuckovic, Brooke Olson, Heavenly Journeys, Earthly Concerns, 2005